Fasnet - ein alter Brauch

Die Fasnet soll ausschließlich religiöse Ursprünge Besitzen,deshalb verfolgen wir die Deutung des Wortes Fasnet auf dessen Christlichen Ursprung.

Der Tag an dem die Fasnachtsveranstaltungen eröffnet werden, heißt im süd westdeutschen Raum schmotziger Donnerstag. Diese Bezeichnung hat nichts mit Dreck zu tun,sondern leitet sich vom schwäbisch-allemanischen Wort Schmotz ab, das so viel wie Fett bedeutet und sich auf fett gebackenen Speisen bezieht,die man an diesem Tag zu essen pflegt.

Der Montag auf dem die Umzüge gelegt werden wird als Fasnet-Medig und Fasnet- Suntig bezeichnet.Die Fasnacht wird oft mit Verbrennung der jeweiligen Symbolfigur beendet. Unter großes Weheklagen geht die Fasnet am Fasnet - Dienstag um 24 uhr zu Ende. So muß jeder Hästräger sein Häs ablegen.

Fasnacht ist aber ein Schwellenfest vor dem Aschermittwoch und ohne die nachfolgende Fastenzeit nicht denkbar. Als fünfte Jahreszeit nämlich neben dem Oster- und Weihnachtsfestkreis und den beiden Zeiten im Jahreskreis gehört die Fasnacht zum festen Bestandteil. Ehe die Fasnacht im 12 Jahrhundert durch die Kirche auf die Zeit vor dem Fasten eingegrenzt wurde,wurde in ganz Deutschland die Fasnacht als Vorfrühlings und Fruchtbarkeitsfest gefeiert.

Heute gilt der 11.11 als offizieller Fasnachtsbeginn. Wenn auch die Zahl 11 als Symbol und Narrenzahl schon bekannt war, gilt der 11.11 als Narrendatum erst seit dem 19 Jahrhundert.Die Fasnacht begann früher und beginnt auch heute noch am Dreikönigstag.Ab diesem Tag dürfen die Narren mit Ihren Masken (Larven) auf die Straße. Die Maske nennt man beim Narr die Larve, sie verpuppen sich von einer Menschlichen Gestalt in eine andere Figur. Das Kleid des Narren nennt man Häs, welches er vom 6.1 bis zum Aschermittwoch trägt, bei Umzügen, Brauchtumsabenden und sonstigen Veranstaltungen.

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